Ich finde wir sind es nicht nur uns selbst schuldig, sondern auch vielen anderen auf der Welt, mit dem was wir am besten können erfolgreich zu werden – und im heutigen Blogpost verrate ich dir, wieso.

#LateNightThoughts (Sonntag, 23:20 Uhr)

Schon seit ich klein bin, habe ich mir sehr viele Gedanken über die Welt und unsere Gesellschaft gemacht. Es gab immer so viele Dinge die ich nicht verstanden habe, und die ich als Kind als unfassbar ungerecht empfand. Auch habe ich mich selbst immer gefragt, wieso ich selbst so viel Glück habe: in Deutschland zu leben, beide meine Eltern und meine Geschwister zu haben, komplett gesund zu sein – ich habe nicht mal eine Allergie oder sonstwas… Wieso ich in einer schönen Stadt leben darf und alles habe was ich brauche – und so viele andere nicht.

Wieder eine andere Frage die ich mir stellte war: wieso sind so viele Erwachsene so unzufrieden mit ihrem Leben? Wieso mögen Sie ihren Job nicht, wieso lachen Sie so wenig, und wieso sind sie immer so gestresst? Und vor allem: wieso ändern sie nichts daran? Was machen erfolgreiche Menschen eigentlich anders? Die mehr haben, die mehr helfen, die was verändern?

Den Unterschied zwischen unzufriedenen Menschen, zufriedenen Menschen und erfolgreichen Menschen habe ich erst viel später begriffen. Meiner Meinung nach gibt es nämlich 3 Arten von Menschen (grob überschlagen, bitte nehmt das jetzt nicht zu genau). Menschen die immer unzufrieden sind, Menschen die zufrieden sind mit dem was Sie haben, und erfolgreiche Menschen.

Und ich finde, es reicht nicht, „nur“ zufrieden zu sein – ich finde, wir sind es uns und der Welt schuldig, unser Bestes zu geben, um in einer Sache erfolgreich zu werden.

Dabei geht es mir nicht um Geld oder Anerkennung, sondern es geht um Erfolg in dem Sinne, dass man die eine Sache, die man am besten kann, DEIN Geschenk an die Welt, so gut wie möglich nutzt und teilt. Was meine ich damit überhaupt genau?

Ich freue mich aus tiefstem Herzen für jeden Menschen, der zufrieden ist mit dem was er gerade hat, denn schon das sind die meisten nicht. Aber ich glaube daran, dass jeder von uns eine Sache, ein Geschenk, in sich trägt, mit der er vielen anderen Menschen helfen oder diese inspirieren kann. Und wenn man sein vollstes Potenzial nicht ausreizt, wenn man nicht versucht, mehr zu geben und zu sein, wenn man nicht an sich selbst arbeitet und „erfolgreich wird“, dann finde ich, verschwendet man etwas.

Manchmal stelle ich mir vor, was zum Beispiel wäre, wenn eine Laura Seiler niemals ihren Podcast gestartet hätte, weil Sie Angst gehabt hätte. So viele Menschen hören dieser Frau jede Woche zu und finden ihre innere Mitte und Spiritualität, nur durch ihre Hilfe. Laura hat es gemacht, Sie hat auf ihre innere Stimme gehört, Sie wollte mehr erreichen und mehr insofern, und heute hat Sie für so viele Menschen so viel getan.

Oder ich stelle mir vor, was wäre, wenn so unglaublich bedeutsame Menschen wie ein Nelson Madera oder Gandhi nicht ihr Geschenk mit der Welt geteilt, sondern sich mit der Welt die sie kannten und der Unzufriedenheit arrangier hätten.

Unzufriedene Menschen ändern so selten etwas – aber genau so wenig zufriedene Menschen. Ich wünsche mir, dass sich jeder von uns täglich fragt:

Wie kann ich die Welt besser machen?

Welchen Mehrwert kann ich heute bieten?

Was will ich erreichen, und wie kann ich noch wachsen?

Wie kann es noch besser werden?

Wir sind nicht alleine auf der Welt. Nur weil wir zufrieden sind, ist es nicht jeder. Nur weil wir uns glücklich schätzen können, kann das nicht jeder. Ich finde, wir sollten immer danach streben, mehr zu wollen und uns nicht zufrieden geben. Wir sind es dem Rest der Welt schuldig, auch wenn wir es nicht wissen, etwa zu tun. Wenn du zögerst, über dich hinaus zu wachsen, dann halte inne und frage dich:

Wer leidet darunter, wenn ich das nicht mache?

Wer verpasst wahrscheinlich etwas, wenn ich das jetzt nicht mache?

Was ist das schlimmste was passieren kann, wenn ich das nicht mache?

Wieso sollte ich das jetzt einfach mal machen?

Es gibt so viel zu verbessern, und wenn man selbst glücklich und erfolgreich ist, und sich immer wieder fragt, wie es besser werden kann, wie man die Welt besser machen kann, dann fängt man an, ein erfülltes Leben zu führen – glaube ich zumindest.

Heutzutage sind wir so egoistisch geworden – wir fragen uns nur, was es uns selbst bringen würde, wenn wir erfolgreicher wären. Wir denken gar nicht darüber nach, wie viel Gutes wir in der Welt mit mehr finanziellen Mitteln oder mehr Einfluss tun könnten.

Selbst Social Media wird immer noch so unterschätzt und fast nur zu egoistischen Zwecken genutzt, dabei kann auch hier viel Reichweite so viel positives bewirken.

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