In dieser Folge spreche ich exklusiv mit zwei Köpfen aus dem Team der bekannten Lifestyle Plattform MR.GOODLIFE. Das Online Magazin gibt es bereits seit 2013 – und ich selbst verfolge den Blog sowie die Social Media Seiten auf Facebook und Instagram bestimmt schon seit 5 Jahren. Grund genug, das Team dahinter in meinen Podcast einzuladen, um euch einen Einblick in die wirklich sehr inspirierende Plattform zu geben. Der Gründer selbst bleibt anonym. „Mr Goodlife“ gibt sich in der Öffentlichkeit nicht zu erkennen und auch die Namen meiner Gäste bleiben hier anonym. Umso mehr freut es mich, dass ich den beiden hier trotzdem einige sehr interessante Insights entlocken kann – und spreche mit ihnen über die Anfänge, die Mission und das enorme Wachstum an Reichweite über die verschiedenen Socal Media Kanäle. 

MR.GOODLIFE ist eine Lifestyle-Plattform für den erfolgsorientierten Mann. Inspiration, Motivation und der tägliche Genuss des guten Lebens sind die zentralen Botschaften. Damit symbolisiert MR.GOODLIFE den aufstrebenden Mann von heute, und vor allem die Generation Y. Wer allerdings jetzt denkt, dass es hier rein um materiellen Luxus geht, der liegt falsch. Auch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung oder mentale Gesundheit werden über die verschiedenen Kanäle gut und gerne kommuniziert. Das merkt man auch recht schnell, wenn man wie ich MR.GOODLIFE einige Zeit folgt. 

Interessant finde ich, dass die heute so erfolgreiche Lifestyle Plattform eigentlich ein zwangsläufiges Zufallsprodukt des Gründers entstanden ist. Einen konkreten Businessplan gab es für das Projekt zu Beginn nicht. Es gab da die Idee, ein öffentliches aber zugleich auch persönliches „Visionboard“ zu kreieren, dass den Gründer selbst inspirieren und motivieren sollte. In 2013 wurde zunächst eine Unternehmensseite bei Facebook errichtet, die damals innerhalb kurzer Zeit mehrere hunderttausende Fans generierte. Und das, obwohl die Inhalte mehrheitlich gar nicht selbst kreiert, sondern vielmehr nur geteilt wurden. Ein Wachstum, das heute so gar nicht mehr vorstellbar ist. Aber zu der Zeit gab es in der Social Media Welt noch weniger Konkurrenz als heute – und Facebook war da sicher die beliebteste und für MR.GOODLIFE auch die perfekte Plattform. Nach diesem erfolgreichen Start war klar: das könnte etwas größeres werden. Und gut anderthalb Jahre später wurde dann das Online Magazin – der Blog – gegründet. 

Inspiriert hat sich MR.GOODLIFE hauptsächlich von anderen Blogs oder Online Magazinen. Was kommt hier gut an, wohin entwickeln sich neue Trends und welche Lifestyle Themen interessieren aktuell. Aber auch klassische Print Magazine wie zum Beispiel GQ und internationale Magazine hat das Team als Inspirationsquelle genutzt. 

Nach dem erfolgreichen Start ist auch das Team gewachsen, und mehr und mehr wurde eigener Content erstellt. Qualität steht vor Quantität – das ist ganz klar der Anspruch. Richtig guten Content kreieren und sich stetig weiterentwickeln – die Luft nach oben ist da, und an Ideen mangelt es dem kreativen Team um MR.GOODLIFE nicht. Anfragen von Kunden, die nicht zur Kommunikation passen, also nicht zur Zielgruppe oder der Mission, werden direkt abgelehnt. Im Idealfall soll sich der Leser in den Bildern und der Story dahinter verlieren, und sich durch sie motiviert und inspiriert fühlen. Das können durchaus auch gerne zeitlose Themen sein. Wichtig ist, dass das Thema nicht nur oberflächlich, sondern tiefgründig behandelt wird, und dem Leser einen Mehrwert bietet.

Laut Statistik erreicht MR.GOODLIFE zu 75% Männer zwischen 25 und 35 Jahren, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben. Man könnte die Zielgruppe also auch als die Generation Y bezeichnen. Aber hey, ich selbst bin zum Beispiel eine Frau aus der Generation Z und interessiere mich trotzdem für die Inhalte. Übrigens, so viel haben mir die beiden verraten, das Team selbst passt in die Zielgruppe und besteht somit aus Millennials. 

Neben dem Online Magazin ist Facebook immer noch ein zentrales Tool für Werbekampagnen und die Agenturtätigkeiten, auf die wir auch noch genauer eingehen. Auch Instagram hat sich zu einem wichtigen Standbein entwickelt, und hier gibt es auch die ein oder andere Kooperation mit Influencern. MR.GOODLIFE selbst sieht sich nicht als den klassischen „Influencer“, einfach weil „er“ anonym bleibt und somit keine reale Person verkörpert. Und dann ist da noch die neue und aktuell am stärksten wachsende Plattform TikTok. Auch hier gibt es mittlerweile einen eigenen Account. Mal schauen, was sich da noch so entwickelt, aber die Zielgruppe der Generation Z wächst – und wird mit den Jahren auch älter. Wir können also durchaus gespannt sein, was es hier noch von MR.GOODLIFE zu sehen gibt. Aktuell ist es eher noch die Auspobierphase, wie es die beiden mit einem Augenzwinkern beschreiben.

Neben der Lifestyle Plattform mit ihren vielen Kommunikationskanälen, gibt es auch noch eine Kreativagentur im Unternehmen hinter MR.GOODLIFE. Auch die ist im Grunde zwangsläufig entstanden. Kunden haben immer wieder angefragt, ob das Team nicht auch für sie eine Marketing Kampagne entwickeln und entsprechend hochwertigen Content kreieren kann. Warum nicht? Die Agentur basiert auf drei Säulen:

Beratung, digitale Kommunikation & Performance Marketing

Die erste Säule bedient alle Social Media Aktivitäten inklusive Influencer Marketing. Die zweite Säule behandelt dann die Umsetzung einer digitalen Kampagne. Wie platziere ich eine Premiere eines Fahrzeugs aus der Brille von Mr. Goodlife, sodass nicht primär das Produkt im Vordergrund steht, sondern vielmehr das Erlebnis, das mit Emotionen und Gefühlen verbunden ist? Der Anspruch an eine Kampagne von MR.GOODLIFE war von Beginn an, kreative Inhalte aus Sicht des Users so zu platzieren, dass sie zum einen relevant sind, und zum anderen inspirieren. 

Die dritte Säule rundet das Konzept ab. Performance Marketing optimiert die Kampagne, macht sie für den Kunden messbar, und bietet dem User relevanten Content, der ihn interessiert und somit einen Mehrwert schafft. Ein USP von MR.GOODLIFE. Das Team kann seine Zielgruppe sehr gut einschätzen, und weiß genau, welcher Content sie interessiert – dafür muss man ein Gefühl bekommen, das ist ein Lernprozess. Sicher ein Vorteil, dass das Team die eigene Zielgruppe im Grunde ja selbst abbildet. Somit sind die eigenen Interessen stark an die der Community angelehnt. Außerdem beschäftigt sich das Team intensiv mit den Algorithmen der einzelnen Social Media Kanäle, und analysiert die Interessen der Zielgruppen ständig neu. Das garantiert ein bestmögliches Ausspielen von relevanten Inhalten. 

Wenn man MR.GOODLIFE noch nicht lange folgt, kann man auf den ersten Blick leicht denken, dass es hier rein um Luxus geht. Teure Autos, ferne Reiseziele und stylische Accessoires – Hauptsache es kostet viel Geld. Doch das täuscht. Luxus muss laut MR.GOODLIFE nicht zwangsläufig an Materialismus gekoppelt sein. Luxus ist nicht prahlen. Luxus kann auch sein, in der Wüste in einem Zelt zu übernachten und sich den Sternenhimmel anschauen, so als Beispiel. Zu sich selbst zu finden, zu reflektieren und Zeit für sich zu haben – auch das ist Luxus. Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und soziales Engagement, das sind Merkmale der Generation Y. Und auch wenn MR.GOODLIFE das nicht direkt kommuniziert – das Team lebt diese Einstellung zu Luxus, und möchte seine Community dahingehend auch sensibilisieren und eine positive Message in die Welt tragen. Dafür gibt es von meiner Seite aus ein großes Kompliment.

Meine Frage, ob die beiden lieber 20 Jahre früher oder später geboren worden wären, habe ich in dieser Folge ein wenig abgewandelt. Ich wollte von den beiden wissen, was MR.GOODLIFE anders gemacht hätte, wenn sie erst heute gründen würden. Eigentlich gar nicht so viel. Die Themen und auch die Herangehensweise an neue Projekte würden eigentlich gleich bleiben, nur die Aktivitäten auf den verschiedenen Plattformen würde man teilweise heute anders angehen. Einfach weil sich hier in den letzten Jahren einiges verändert hat. Auf TikTok wäre man sicher schon stärker aktiv, und auch ein eigener YouTube Kanal wäre denkbar. Aber eigentlich ist das Konzept gut, genauso wie es ist.