Heute spreche ich mit der Person hinter der (wie sie selbst sagt) „Kunstfigur“ Trotziger Millennial: Dina Brandt. Eine passendere Gesprächspartnerin könnte es bei meinem Podcastnamen kaum geben. 

Dina definiert die Generation der Millennials als Mindset, welches eine diese prägt. Sie beschreibt die Boomer als Hustler, die hart gearbeitet haben und die Millennials als “Snowflakes”, die widerum von der Generation Z belächelt wird. 

Die Generation Z ist feinfühliger und diverser und trotzdem stellt sie sich die Frage, wie groß der Unterschied tatsächlich ist. Die Attitude der Gen Z wirkt laut ihr als Selbstschutz als Ausdruck einer IDGAF-Mentalität um zu verschleiern, dass man vielleicht unselbstständig ist. 

Im Gegensatz dazu sehen Millennials Probleme, trauen sich aber weniger zu, gute Lösungen zu finden. Daraus resultiert der Vorwurf der Gen Z an die Millenials, dass diese nichts ändern. 

Dina definiert als Personen der Gen Z diejenigen, die zwischen 1995 und 2015 geboren und mit dem Internet aufgewachsen sind. Die Generation Y bzw. Millenials sind nach 1980 geboren und die Generation vor 1980, Generation X, ist die unserer Eltern. 

Dina erzählt mir, wie sind die Ansprache der Zielgruppe bei den Marketing-Aktivitäten einer Brand auf den unterschiedlichen Plattformen unterscheidet. Beispielsweise und auch logischerweise ist die Zielgruppe für Werbung auf LinkedIn deutlich differenzierbar von der bei TikTok. Auffällig ist hier die persönliche Ansprache und Tonalität der Inhalte. Der entsprechende Kontext ergibt sich durch die jeweilige am meisten vertretene Altersgruppe. 

Dinas Branding als trotziger Millenials ist bewusst von Dina gewählt und sie erschuf damit eine fiktive Persönlichkeit, die mit großer Klappe und Provokation aktiv wird. Sie repräsentiert damit eine Persönlichkeit, die nicht dem Stereotyp entsprechen soll und auf das Schubladendenken in Rollenbildern anspielt. In ihrer Rolle kann sie sich verhalten, wie sie es für richtig hält und nutzt damit eine klassische Form der weiblichen Kommunikation, in dem sie sich strategisch eben nicht so verhält, wie man es von einer jungen Frau erwarten würde. 

Dinas wichtigste Plattform ist LinkedIn, womit sie gemeinsam mit TikTok im Marketing der nächsten 5 Jahre die größte Relevanz sieht. Beide Plattformen bieten laut Dina großes Potential, da sie nicht übersättigt sind.
Ihr Plan ist es, weiterhin als Kunstfigur des trotzigen Millennials Texte und Beiträge zu produzieren und damit ohne Zwang und mit Flow mit 2-4  wöchentlichen Postings  ihre Ansichten zu teilen.

Was Dina dazu bewegt hat, ihre Stimme clever und provokant als Kritik an der Generation der Millennials auf LinkedIn zu nutzen, und wie sie dadurch erfolgreich als Beraterin mit ihren Kunden arbeitet, erfahre ich in diesem spannenden Austausch. Wir klären, welche Konflikte zwischen den verschiedenen Generationen bestehen, und welche Entwicklungen Dina für die Positionierung und im Marketing auf TikTok und LinkedIn in den nächsten 5 Jahren sieht. Folge Dina auf LinkedIn, schaue auf ihrer Website vorbei oder höre ihr bei Clubhouse zu. 
Dina ist seit einigen Jahren selbstständig als Beraterin für Kunden, die ihr Personal-Branding aufbauen oder erweitern möchten und Ansprechpartnerin der Generation der Millenials. 

Ihr Job hat einen persönlichen und unternehmerischen Kontext, was sich in ihrem Anspruch an sich selbst als auch an den Kunden widerspiegelt. Sie bietet mit ihrer Agentur eine Rundumbetreuung vor Kunden und deckt mit ihrem Portfolio sowohl beratende Tätigkeiten als auch Konzeptionierung und Texten mit Fokus auf LinkedIn ab. 

Parallel dazu berät sie, wenn es um Instagram, TikTok und Clubhouse geht. Anfragen zu einer Zusammenarbeit bekommt Dina über ihre Website, LinkedIn und Empfehlungen. 

Das Ziel der Agentur ist es, einen soliden, überschaubaren Kundenstamm aufzubauen, der über die anfängliche Beratung hin zu einer langfristigen, intensiven Betreuung geht. 

Social Media = einzige Selbstdarstellung?

Dina und ich besprechen ganz offen, wie wir zum Thema Selbstdarstellung auf Social Media stehen und erkennen, dass es eine klare Differenzierung zwischen persönlicher und äußerer Wirkung geben muss. Es muss eine Distanz geschaffen werden, da Social Media dich nicht persönlich als Mensch definiert. 

Wichtig auf Social Media ist es, eine Schere zwischen Persönlichkeit und Expertise zu schaffen und damit seine eigene Personal Brand zu stärken. Durch Dinas provokante und kritische Postings triggert sie mit ihrem Content gezielt 95% ihrer Leser an dem Punkt, an dem sie sich tatsächlich auch triggern lassen.

Dadurch macht sie sich selbst angreifbar und schlüpft in eine Rolle, hinter der trotzdem ein Teil ihrer Persönlichkeit steckt. Sie sagt, dass das ganze Leben eine Art von Selbstdarstellung (Beispiel: Künstler, Social Media, Gespräche mit Eltern, Geschäftspartnern etc.) ist. 

Klarheit, menschliche Werte und Offenheit gegenüber neuen Formaten sieht Dina als  Grundvorraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit ihr. Sie entscheidet nach ihrem Bauchgefühl, mit welchen potenziellen Kunden sie sich identifizieren kann und liebt die Varianz und Vielfältigkeit ihres Jobs. 

Für Dina gibt es kein Erfolgsgeheimnis für Erfolg, da dieser ihrer Meinung nach für jeden unterschiedlich definiert ist. Ihr persönlicher Weg und der damit verbundene Aufbau einer relevanten Reichweite entstand durch ihre große Klappe und Erfahrung im Marketing.


Connecte dich mit Dina bei LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/dina-brandt-trotziger-millennial),
Website: https://www.trotzigermillennial.de/